Immobilie verkaufen Berlin

Immobilien erfolgreich verkaufen

 

Scheidung und Immobilie – Was passiert nach einer Trennung mit dem Haus?

Eine Scheidung oder Trennung allein bedeutet für die Ehepartner schon eine schwierige Zeit, welche für schlaflose Nächte sorgt. Gibt es nun auch noch Streit um eine Immobilie, ist dies eine zusätzliche emotionale Belastung für die Ehegatten und oft mit hohen Kosten verbunden.

Die Rolle, die gemeinsame Immobilien wie ein Haus oder eine Eigentumswohnung in einem Scheidungsfall spielen, sollte nicht unterschätzt werden. Für die Familienmitglieder war die Immobilie nicht nur der Lebensmittelpunkt, sondern auch ein wesentlicher Vermögenswert und ein wichtiger Bestandteil der gemeinsamen Altersvorsorge. Was wird also im Fall einer Scheidung aus dem gemeinsamen Haus oder der Wohnung?

 

Viel Bürokratie: Auszahlung, Hausverkauf oder Zugewinnausgleich

Kommt es zu einer Trennung der beiden Ehepartner, muss miteinander geklärt werden, was mit dem gemeinsamen Haus oder der Wohnung geschieht. Das erfahrene Makler-Team von pure Immobilien ist dabei Ihr verlässlicher Partner an Ihrer Seite und unterstützt Sie bei wichtigen Fragen und beispielsweise der Wertermittlung Ihrer Immobilie. Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Infos zum Thema Scheidung und Immobilien.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen!

 

Das Wichtigste zuerst: Wem gehört die Immobilie?

Zu Beginn stellt sich die Frage, wem die Immobilie überhaupt gehört. Meist wird davon ausgegangen, dass beiden Ehepartnern grundsätzlich das Haus oder die Wohnung gehört. Das ist jedoch nicht immer der Fall, weshalb dies zunächst geklärt werden muss.

Ein Auszug aus dem Grundbuch zeigt schnell, wer hier eingetragen und somit auch der Eigentümer der jeweiligen Immobilie ist. Meistens gehört beiden Parteien jeweils die Hälfte des Hauses oder der Eigentumswohnung. Es kommt jedoch auch vor, dass Eigentumsverhältnisse von ein Drittel oder zwei Drittel vorliegen. In diesem Fall hat ein Ehegatte mehr Anspruch auf die gemeinsame Wohnung oder das gemeinsame Haus.

 

Nutzung der Immobilie: Wer geht und wer bleibt?

Neben den Eigentumsverhältnissen sollte zudem geklärt werden, wie die Immobilie zukünftig genutzt werden soll.

  • Bleibt einer der Ehepartner weiterhin dort wohnen?
  • Ziehen beide Ehegatten aus dem Haus oder der Wohnung aus?
  • Wollen die erwachsenen Kinder das Objekt nach der Scheidung nutzen?

Meist zieht einer der beiden Parteien freiwillig aus. Dies bedeutet wiederum, dass er das Objekt auch nur mit Zustimmung des verbleibenden Ehepartners betreten darf. Möchte keiner der beiden freiwillig aus dem Haus oder der Wohnung ausziehen, muss das Gericht entscheiden.

Sind die Ehepartner Eltern von minderjährigen Kindern, wird in der Regel zum Wohle dieser entschieden. Möchte eine Partei mit den Kindern im Familienheim bleiben, hat die Person meist bessere Chancen auf das Haus oder die Wohnung.

 

 

Bedeutsame Grundlage: der Ehevertrag

Beim Hauskauf freuen sich Ehepartner auf die gemeinsame Zukunft und bedenken nur selten die Folgen einer möglichen Scheidung. Was insbesondere für frisch gebackene Paare unromantisch klingt, ist aber enorm wichtig: der gemeinsame Ehevertrag für Immobilienbesitzer.

Hier wird schriftlich festgehalten, was im Falle einer Scheidung mit der gemeinsamen Immobilie passiert und wie das Eigentumsverhältnis geklärt wird. Ist ein Ehevertrag vorhanden, dann ist dieser auch bindend wirksam. Dies kann den Prozess einer Scheidung enorm erleichtern, Kosten sparen und den emotionalen Stress für beide Parteien reduzieren.

Folgende Punkte, welche individuelle und von gesetzlichen Regelungen abweichende Vereinbarungen sein können, sollten in einem Ehevertrag festgelegt werden:

  • Was passiert mit den einzelnen Vermögensgegenständen im Fall einer Scheidung?
  • Wer ist nach der Trennung für den laufenden Kredit verantwortlich?
  • Wer behält die Immobilie bzw. was passiert damit?
  • Wie sind die Wohnrechte gestaltet?

 

Wohnung verkaufen Berlin

 

Wann ist ein Ehevertrag sinnvoll?

Ein Ehevertrag ist besonders dann ratsam, wenn die Ehepartner über ein unterschiedlich großes Vermögen verfügen oder einer der beiden Ehegatten Unternehmerin oder Unternehmer ist. Es lohnt sich also immer dann, wenn ein Partner ohne eine entsprechende Vereinbarung finanziell benachteiligt wäre.

Der Vertrag wird in der Regel vor der Eheschließung aufgesetzt oder während der Ehe abgeschlossen. Liegt kein Ehevertrag vor, kann nachträglich eine sogenannte Scheidungsfolgenvereinbarung beantragt werden.

 

Zugewinngemeinschaft oder Zugewinnausgleich: Wer zahlt wen aus?

Wurde kein Ehevertrag abgeschlossen, gilt grundsätzlich die sogenannte Zugewinngemeinschaft. Diese ist der vom Gesetz vorgegebene Güterstand. Hierbei geht der Gesetzgeber davon aus, dass während der Ehe beide Ehegatten dazu beigetragen haben, das Vermögen zu vermehren oder zu halten. Der sogenannte Zugewinnausgleich soll im Falle einer Scheidung klare wirtschaftliche Verhältnisse schaffen und Gerechtigkeit darstellen. Der eine Partner muss den anderen also auszahlen.

Wichtig: Der Ausgleich wird nur ausgeführt, wenn er zuvor von einer der beiden Ehepartner beim Familiengericht beantragt wird.

Will einer der beiden Ehepartner nach der Scheidung noch in der Immobilie wohnen bleiben, kann das Objekt schlecht verkauft oder geteilt werden. Die andere Person hat jedoch das Anrecht darauf, sich auszahlen zu lassen und somit den ihr zustehenden Anteil als Geldwert zu erhalten.

 

Kostenlose Wertermittlung mit pure Immobilien

Damit sowohl die Auszahlung als auch der Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses nach einer Scheidung gelingt, muss zunächst der Wert der Immobilie bestimmt werden. Dieser hängt sowohl von der Größe und Ausstattung als auch von der Lage der Immobilie ab. Unsere Experten erstellen für jede Immobilie ein professionelles Wertgutachten und ermitteln daraus den Verkehrswert Ihres Hauses. Erfahrungsgemäß erzielen Wohnungen und Häuser in Berlin und Potsdam einen hohen Verkaufspreis auf dem Immobilienmarkt. Darüber hinaus fungieren unsere Immobilienmakler gern als Vermittler zwischen den Eheleuten.

 

Kostenlose Wertermittlung

 

Gemeinsame Immobilie bei Scheidung teilen oder verkaufen?

Kommt es zu einer Scheidung, ist es den Ehegatten meist wichtig, den Prozess so reibungslos wie möglich über die Bühne zu bringen, um Zeit und Nerven zu sparen. Für den Umgang mit Immobilien bei einer Scheidung gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Diese können im Ehevertrag festgelegt oder im Laufe der Scheidung einvernehmlich entschieden werden.

 

Teilung der Immobilie

Wird das Haus oder das Grundstück in zwei gleiche Teile aufgeteilt oder so umgebaut, dass zwei unabhängige Teile entstehen, nennt man das “Realteilung”. Hierbei erhalten beide neuen Teile jeweils einen neuen Eintrag im Grundbuch. Natürlich muss vorab geklärt werden, ob eine Teilung der Immobilie überhaupt möglich und wirklich sinnvoll ist.

Während bei einer realen Teilung beide Hälften eine eigene Zufahrt besitzen und somit auch von außen deutlich separiert sind, erkennt man bei einer ideellen Teilung die zwei Teile nicht unbedingt von außen. Hierbei bilden die ehemaligen Ehepartner eine Eigentumsgemeinschaft, sodass ihnen das Grundstück und die Immobilie immer noch gemeinsam gehört. Die Miteigentumsanteile werden dann zusammen in das Grundbuch eingetragen.Realteilung:

  • jeder haftet für seine Einheit
  • jeder ist Alleineigentümer der jeweiligen Einheit
  • Teilung von außen sichtbar

Ideelle Teilung:

  • jeder haftet gleichermaßen für das gesamte Grundstück
  • jeder ist Miteigentümer nach Miteigentumsanteilen
  • Teilung nicht von außen sichtbar

Beide Varianten werden in der Realität nicht so häufig umgesetzt. Besonders die ideelle Teilung ist für viele Ehepaare keine Lösung, da sie so weiterhin Tür an Tür leben würden. Eine Einigung auf diese Variante ist also eher selten.

 

Versteigerung der Immobilie

Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Teilungsversteigerung der Immobilie im Falle einer Scheidung. Da hierbei meist weniger für die Eigentümer herauskommt als bei einem freien Verkauf, ist die Teilungsversteigerung meist die ungünstigere Variante. Sie kommt meist zum Einsatz, wenn sich die Partner im Laufe der Scheidung nicht einigen können.

Beide Partner haben jedoch das Recht einen Antrag auf Teilversteigerung beim Amtsgericht zu stellen. Reicht der andere Ehepartner innerhalb von sechs Wochen keine Einwendung ein, wird das Haus oder die Wohnung öffentlich vom Gericht versteigert. Durch das Erstellen eines Aufteilungsplans wird die Verteilung des Kaufpreises geregelt, sofern sich die Parteien einigen können. Ist keine Einigung möglich, wird der Erlös der Immobilie bei Gericht hinterlegt und die Verteilung wird gerichtlich bestimmt.

 

Übertragung auf die Kinder

Die oft einfachste Lösung ist die Übertragung auf die Kinder. Dies ist besonders beliebt, wenn beide Ehepartner wünschen, dass die Immobilie, das Haus oder die Wohnung, in der Familie bleibt. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass für das Kind oder die Kinder immer auch Übertragungskosten anfallen (Versicherung, Grundsteuer etc.) und auch weitere Eigentümerpflichten. Dieser Schritt sollte deshalb gut überlegt sein, denn es muss geschaut werden, ob diese Pflichten dem gemeinsamen Nachwuchs zugemutet werden können. Falls die Kinder noch minderjährig sind, muss das Vormundschaftsgericht seine Zustimmung erteilen.

Im Bezug auf die Erbschaftssteuer hat die Schenkung bzw. die Übertragung auf die Kinder jedoch auch Vorteile. Denn in der Regel sind die Freibeträge für nahe Verwandte meist so hoch, dass keine Erbschaftssteuer gezahlt werden muss. Während der Freibetrag bei Kindern bei 400.000 Euro liegt, können Enkelkinder bis zu 200.000 Euro steuerfrei erhalten.

 

Hausverkauf bei Scheidung oder Trennung

Eine Lösung, die häufig gewählt wird, da sie oft die einfachste ist, ist der Verkauf der Immobilie. Hierbei wird das Haus oder die Wohnung nach einer Scheidung einvernehmlich verkauft. Der entsprechende Kaufpreis wird anteilsmäßig geteilt, nachdem die Schulden bezahlt wurden.

Um Zeitdruck zu vermeiden, kann der Verkauf bereits im Trennungsjahr, d. h. vor der Scheidung bzw. vor der Einreichung des Scheidungsantrags, vollzogen werden. So bleibt genug Zeit, um den Wert des Objektes zu ermitteln und einen geeigneten Käufer zu finden.

 

Immobilien in Berlin und Potsdam verkaufen mit pure Immobilien

Der Verkauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung im Zuge einer Scheidung unterscheidet sich nicht stark von einem normalen Verkauf. Auch hier muss die Immobilie in gängigen Portalen inseriert, Besichtigungen vereinbart und durchgeführt werden. Unsere Makler übernehmen diese Aufgaben gern für Sie, sodass Sie sich auf die weiteren Aspekte Ihrer Scheidung konzentrieren können.

Jetzt beraten lassen!

Im Falle einer Scheidung oder Trennung begleiten wir Sie ganzheitlich bei allen Schritten, vermittelt zwischen den Parteien und holen so für beide das Bestmögliche heraus. Nehmen Sie gern unsere Beratung in Anspruch und kontaktieren Sie uns noch heute.

 

Scheidung mit Immobilie ganz ohne Rosenkrieg

Das größte Problem für Eigentümer im Falle einer Scheidung besteht meistens darin, dass sich eine Immobilie nicht so leicht teilen lässt wie zum Beispiel Geldvermögen. Aus diesem Grund müssen andere Lösungen gefunden werden, welche beide Seiten zufriedenstellen.

Sollten Sie sich bei einer Scheidung für einen Verkauf Ihrer Immobilie entscheiden, kümmern wir uns um die Wertermittlung Ihrer Immobilie und führen die Verkaufs- und Preisverhandlungen für Sie. Als erfahrene Immobilienmakler betreuen wir Sie bei jedem Ihrer Schritte, um Ihre Immobilie zum bestmöglichen Preis zu verkaufen. Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder Telefon, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

FAQ´s







 

Ihr Team von pure Immobilien